Ursprung Biodanza

"Unsere Gene enthalten tausende von Möglichkeiten, die nur darauf warten, sich zu entfalten."
(Rolando Toro)

In den 1960er Jahren entwickelte der chilenische Psychologe, Soziologe, Anthropologe, Biologe und Poet Rolando Toro das „System“ Biodanza. Er entdeckte durch Beobachtungen mit psychisch kranken Menschen, dass diese – sobald Musik und Bewegung ins Spiel kommen – einen anderen Zugang zu sich und ihrer Umwelt finden als der, den vielleicht Störung, Krankheit und die äußeren Ökofaktoren vorgeben. Er war der tiefen Überzeugung, dass jeder Mensch sein ganzes schöpferisches Potenzial in sich trägt – und die (sozialen) äußeren Umstände dazu beitragen, dass der Zugang mitunter verloren gehen kann. Er sah den Menschen dabei nie losgelöst von der verbindenden Kraft der Gemeinschaft, des ganzen Universums. Dabei ignorierte er nicht, was er im Jetzt vorfand – er gab dem allen nur eine andere Möglichkeit des Ausdrucks.

Er verband dabei uraltes (archaisches) Wissen über Heil- und Ausdruckskraft des Tanzes und der Gemeinschaft mit modernen wissenschaftlichen Erkenntnissen. Er nannte sein System Biodanza (griechisch: Bios = das Leben und spanisch: Danza = der Tanz). Biodanza fand daraufhin eine weite Verbreitung in Südamerika. In den 80er Jahren brachte Cristina Arrieta aus Buenos Aires Biodanza nach Deutschland und unterrichtet heute noch im geistigen Erbe Rolandos.
Rolando selbst hat bis ins hohe Alter getanzt und Biodanza unter die Menschen gebracht.

2010 ist er verstorben – sein Erbe ist, dass Biodanza auf der ganzen Welt getanzt wird und es inzwischen weltweit Schulen gibt, die Biodanza-LehrerInnen ausbilden. Je nach Landeskultur ist Biodanza in der Gesundheitsprävention staatlich anerkannt.

Sonnenkind

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